Neuchatel
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Die Stadt
Sie werden die von den Künstlern des Service des parcs et des promenades (Wegmeisterdienst) bearbeiteten Blumenarrangements an den Ufern, im Englischen Garten, vor dem Hôtel DuPeyrou bestaunen können. Die Natur vom Mensch verschönert… Wenn Sie es weniger üppig mögen, gehen Sie doch einfach ins Vallon de l’Ermitage (etwa „kleines Tal der Einsiedelei“). Dort befindet sich der botanische Garten. Diese Grünfläche bietet eine aussergewöhnliche Vielfalt, einerseits die feuchten Felsen gen Norden und andererseits die gegen Süden ausgerichteten Wiesen. Er ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Und falls Sie Überraschungen mögen, flanieren Sie mit offen gehaltenen Augen… im Grünen. Sie werden überrascht sein, wo die Natur überall ihre Rechte zurückerobert hat.

„Natur inbegriffen“: Die Schweizerische Vereinigung für Landesplanung – VLP hat 1996 ihren Preis an Neuenburg verliehen und dabei „eine Raumgestaltung, die vorbildlich die Werte der Natur berücksichtigt“, ausgezeichnet.

Dank des Leitplans der Gemeindeplanung wird jeder Eingriff zu einer Gelegenheit, das Naturerbe zu bereichern, von den alten Rebbergmauern zu den Bäumen, die die Strassen säumen, über die Gemüsegärten und die Wasserläufe, die in den See laufen.

Die Bestandsaufnahme der vorkommenden Naturwerte ist detaillierter als es das Gesetz verlangt. Die Erklärungstafeln betonen die Methode der Techniker, Bauleiter und Architekten.

Der See
Er hat seine Winde, seine Launen und seine Farben. Als Spiegel der Stadt hat der Neuenburgersee zur Entwicklung der Region beigetragen, als Transporte per Schiff um einiges einfacher waren als per Landstrasse: unter den Adoptivkaisern (von 96 bis 192 n. Chr.) wurde die Pierre Jaune von Hauterive bis nach Avenches transportiert. Die Frachtkähne erreichten durch den Broyekanal den Murtensee, glitten in einen aufgegrabenen Kanal, um schlussendlich 300 Meter vor dem Gelände anzukommen. Aus diesen Steinblöcken wurden die Statuen für die prächtige Hauptstadt gehauen.

Als grösster See, der sich vollkommen in der Schweiz befindet, mit einer Oberfläche von ungefähr 220 km2, befindet sich der Neuenburgersee auf einer Durchschnittshöhe von 430 Metern und hat eine Höchsttiefe von 153 Metern. Der Broyekanal verbindet ihn mit dem Murtensee (23 km2, 74 Meter Tiefe) und der Zihlkanal mit dem Bielersee (40 km2, 74 Meter Tiefe).

Zahlreiche Sportclubs teilen sich die Freuden des Wassers: Tauchen, Schwimmen, Wasserski, Motorbootsport, Rudern, Segeln, Windsurfen… Wenn der Winter streng genug ist um darauf Schlittschuh zu laufen, bleibt dies eine aussergewöhnliche Erinnerung.

Der See hat brüske Stimmungswandel aufgrund des Jorans, der Bise, des Windes… Der Äolus weht und seine Wutausbrüche sind manchmal gefährlich, aber sie lösen auch herrliche Beben der Wonne aus, wenn man sich genug fest an seinem Segel festhält.

Ungefähr 700 Liegeplätze zwischen dem Nid-du-Crô, den Jeunes Rives, dem Hafen Neuchâtel-Ville und dem von Serrières wurden zu Erholungszonen, Strände oder Hafen umgebaut; die Ufer sind alle in Reichweite der Öffentlichkeit.

Die Beschaulichen träumen dort, während sie den Wellen zuhören, die Sportlichen stürzen sich auf ihre Bretter, die Kinder auf den Spielplätzen beruhigen sich zu den Klängen des Wassers… Als Ort der Begegnung und des Austauschs empfangen die Ufer zur schönen Jahreszeit zahlreiche Veranstaltungen. Man schlendert ihnen entlang, man tritt in die Pedale…

Der Wald
Die Stadt Neuenburg besitzt zwei Forstgebiete. Die Einquartierung von Joux (751 Ha) befindet sich auf der Gemeinde Les Ponts-de-Martel. Die Einquartierung von Chaumont (794 Ha) säumt die Stadt. Sie können sich dort in aller Sicherheit zu Fuss hinwagen. Übrigens wird Ihr Besuch erwartet: der botanische Fussweg empfängt Sie!

Start unter dem ehemaligen Krankenhaus, Hôpital des Cadolles (Bushaltestelle und Parkplätze sind in der Nähe). Schildchen identifizieren Bäume und Büsche entlang des botanischen Fusswegs. Er führt Sie zum Roche de l’Ermitage, dem Carrière de Champ-Monsieur, dem Chemin aux Porcs, Tête-Plumée… Der offizielle Weg sieht keinen Halt vor, aber die Pinte de Pierre-à-Bot liegt ganz nahe, wenn Sie einen Moment in der Erholungszone des ehemaligen Golfplatzes oberhalb der Stadt anhalten wollen. Lassen Sie sich von zwei Werken des Forstdienstes führen: „Balade en forêt n° 1 und n° 2“ (Sie können sie bestellen)

„Auf dem Felsvorsprung des Ermitage hochgelegen, überkommt einem leicht die Lust, davonzufliegen und die Last der Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Der Blick schwebt über dieser Landschaft, wo der Wald einen wesentlichen Platz beansprucht. Man sieht die Altstadt, wie sie die bewaldeten Hänge des Bergs einnimmt. Die Felder, die sie einst vom Wald trennte, sind unter den Bebauungen verschwunden.“

„Nur der Wald wehrt sich gegen diesen gierigen Hunger, und zwar mit einem noch stärkeren Gesetz, das ihn vor der Immobilienentwicklung in Schutz nimmt. So wächst die Stadt an Wald und geniesst seine Wohltaten. Seine grüne Lunge hält den Staub fest und filtriert ihn, bietet seinen Anwohnern einen Erholungsraum und dient der Natur als Zuflucht. Die Verteilung und die Weite des Waldmassivs, der Baumgruppen und Hecken, sowie die Art, wie man die forstwirtschaftlichen Eingriffe tätigt, geben einer Region seine Schönheit, seinen Charme und sein Antlitz.“

Sie können durch den Wald bis nach Chaumont laufen. Aber einmal müssen Sie sich dorthin von La Coudre aus mit der Panoramadrahtseilbahn begeben… Sie kommen neben dem Panoramaturm an und entdecken die drei Seen: Neuenburg, Biel im Osten und Murten im Süden. Oberhalb künden die Voralpen verschneite Gipfel an. Ihr Blick steigt weiter. Fantastisch: Sie haben die Alpen vor sich, vom Eiger bis zum Mont Blanc!

Chaumont ist eine ländliche Gegend in Höhenlage (1087 Meter). Ein kleiner Touristenort, ein toller Spielplatz und ein kleiner Tiergarten, die Topeka Ranch… Um zu reiten oder eine Runde in der Kalesche zu machen, die Umgebung und die Folgsamkeit der Freiberger, diese im Jura gezüchtete Rasse, zu schätzen. Im Sommer wandert man, im Winter betreibt man Langlauf. Das ganze Jahr über bewundert man in dieser Ecke der Natur, des Waldes, der die Stadt dominiert, die willkommene Abwechslung.

Der Weinberg
Die Stadt Neuenburg besitzt ihren eigenen Wein! Chasselas, eine regionale Spezialität und frischer pikanter Weisswein; Pinot Noir, ein kräftiger und blumiger Roter von Qualität und Pinot Gris, eine sehr geschätzte Spezialität. Alle sind auf jeden Fall zu degustieren!

Die Neuenburger Rebberge befinden sich auf Gemeindegebiet (mehr als die Hälfte der Felder), in den nahen Gemeinden Colombier und Auvernier im Westen und Hauterive im Osten. Insgesamt werden 93’500 m2 in integrierter Produktion bewirtschaftet.

Die Trauben werden in den hinter dem Hôtel DuPeyrou gelegenen Caves de la Ville (den städtischen Weinkellern) hervorgehoben. Der Wein der Stadt wird zu offiziellen Anlässen serviert, aber auch an Kenner verkauft! Die Qualität der Weinlese lässt jedes Jahr auf einen exzellenten Jahrgang schliessen!

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