Französische Schweiz

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Bern

Der Kanton Bern liegt mitten im Herzen der Schweiz – am Schnittpunkt zweier Kulturen. Damit nimmt er eine wichtige Brückenfunktion zwischen den deutsch- und den französischsprachigen Landesteilen wahr: einer der Gründe, wieso die Stadt Bern als Bundeshauptstadt der Schweiz auch das politische Zentrum des Landes ist.

Jede achte Einwohnerin und jeder achte Einwohner der Schweiz lebt im Kanton Bern: Damit ist Bern zweitgrösster Kanton nach Zürich. Auch flächenmässig liegt er – nach dem Kanton Graubünden – an zweiter Stelle und grenzt an insgesamt elf andere Kantone. Auf fast 6 000 km2 breiten sich die bewaldeten Hügel des Berner Juras, das offene Mittelland mit seinen prächtigen Seen und die majestätische Bergwelt des Berner Oberlands aus. In den grösseren Städten wie Bern, Biel oder Thun pulsiert das Wirtschaftsleben, gleichzeitig sind ihre historischen Zentren Orte des Labsals und der Kultur. Nirgendwo ist es weit zum nächsten Gewässer oder zum nächsten Flecken Grün.

Das Miteinander von Stadt und Land, von Kultur- und Naturlandschaft, von Tradition und Moderne, von Wohnen und Arbeiten garantiert eine hohe Lebensqualität im Kanton Bern. Dadurch wird der Kantons Bern zum idealen Wohnort und bietet Unternehmen mit Perspektiven. Über hundert Restaurants «Bären» gibt es im Kanton Bern – das kommt nicht von ungefähr: Der Bär ist das Berner Wappentier. Verlässlichkeit und Bodenständigkeit sind denn auch anerkannte bernische Tugenden. Mit ihnen packen die Bernerinnen und Berner zielstrebig die Zukunft an – nicht lässig, aber mit Gelassenheit.

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Fribourg

Durch seine zentrale Lage und die optimale Einbindung in das dichte Schienen- und Strassennetz der Schweiz verfügt die FRIBOURG REGION über erhebliche Standortvorteile. In einem Umkreis von nur gerade 100 km liegen alle touristisch und wirtschaftlich wichtigen Pole der Schweiz!

Voralpen
Die Freiburger Voralpen im Süden des Kantons sind mit ihrer traditionsreichen Land- und Alpwirtschaft das Land, wo Milch zu Käse oder Schokolade wird. Familienfreundliche Ferienorte wie Schwarzsee, Charmey, Moléson-sur-Gruyères und Les Paccots bieten urtümliche Landschaften, aussichtsreiche Wanderwege, Bikepfade, Spielplätze und übersichtliche Wintersportgebiete. Zum gemütlich Verweilen laden Alphütten, typische Lokale und spektakuläre Aussichtspunkte. Das mittelalterliche Städtchen Gruyères und die umliegende Region La Gruyère mit der Schokoladenfabrik ‚Maison Cailler‘ und der Schaukäserei ‚La Maison du Gruyère‘ sind Ausflugsziele mit hohem Genussfaktor. Gourmets sollten auch Bulle ins Auge fassen.

Bulle
Tradition und Gastronomie
Bulle, am Fusse der Freiburger Voralpen gelegen, ist die Hauptstadt des Greyerzbezirks und seit jeher bekannt für Messen und Viehmärkte. Liebhaber authentischer Gourmet-Genüsse treffen sich im Spätherbst zur grossen Gastromesse ‚Goûts et Terroirs‘ oder jeweils am Donnerstagmorgen zum traditionellen Wochenmarkt. Der Rundgang im Musée gruérien und der historische Rundgang der Stadt Bulle führt Besucher durch das reiche Kulturerbe von der Region La Gruyère.

Charmey
Adrenalin am Berg und Wellness im Tal
Das charmante Bergdorf hat verschiedenste Erlebnisse zu bieten. Mit viel Tradition erfreut der festliche Alpabzug Ende September die Zuschauer. Adrenalin pur verspricht die panoramareiche Seilrutschen-Anlage von der Vounetse Bergstation (1‘627 m.ü.M.) bis zum Abenteuerpark. Nach dem Wandern, Biken, E-Biken oder Wintersport bieten die Gruyère-Bäder mit ihrer magischen Wasserlandschaft wunderbarsinnliche Entspannung.

Gruyères
Charme des Mittelalters
Das pittoreske mittelalterliche Städtchen mit seinem Schloss ist ein ‚Muss‘ für Besucher der Region und lädt zu einem Bummel durch die verkehrsfreien Gassen ein. Faszination der ganz anderen Art bieten das Museum des Alien-Schöpfers H.R. Giger oder das Tibet Museum. Nicht zu verpassen ist die Schaukäserei ‚La Maison du Gruyère‘, wo man die Produktion des köstlichen Gruyère AOP miterleben kann. Hohen Genussfaktor verspricht auch das ‚Maison Cailler‘ im nahen Broc: Schokoladeliebhaber folgen einfach ihrer Nase.

Moléson
Der beliebte Freizeitberg
Der Moléson oberhalb Gruyères ist der ganzjährig beliebteste Aussichtsberg der Freiburger Voralpen. Ob klassischer Bergsport, ein aussichtsreicher Ausflug oder Spass mit hippen Sommer-Aktivitäten gewünscht ist – alle lieben ihn. Vom Gipfel auf 2‘002 m.ü.M. aus offenbart sich ein atemberaubendes Panorama. Das Observatorium bietet ein 360-Grad-Beobachtungsfeld durch sein riesiges Fernglas oder eine nächtliche Einführung in die Astronomie an.

Les Paccots
Hin zu Natur und Ursprung
Das Gebiet von ‚La Veveyse‘ im Süden des Kantons blickt quasi nach Süden, Richtung Genfersee. Nur eine halbe Stunde von Fribourg und Lausanne entfernt, lockt es ganzjährig zu sportlichen oder gemütlichen Aktivitäten in frischer Bergluft. Die Urtümlichkeit der voralpinen Landschaft lässt sich auf vielfältige Art entdecken, zum Beispiel über die unterschiedlich anspruchsvollen ‚Gourmetpfade‘.

Schwarzsee
Für schönste Familienferien
Der 0.5 km2 grosse Schwarzsee liegt romantisch eingebettet auf 1‘047 m.ü.M. in den Freiburger Voralpen. Biken, wandern, baden, fischen und vielerlei kinderfreundliche Angebote machen Schwarzsee zum Top-Familiengebiet. Auch im Winter: Das Skigebiet Schwarzsee ist überschaubar, und mit etwas Glück ist der See zugefroren und lädt zum Schlittschuhlaufen, Eishockeyspielen, Langlaufen und Spazieren ein. Bald schon legendär sind die mystisch beleuchteten Eispaläste und -türme, die ab Weihnachten bis anfangs März die Besucher mit ihrer vergänglichen Schönheit entzücken.

Seenregion
Mit mediterran anmutendem Ambiente und mittelalterlichem Charme locken die Städtchen Murten am Murtensee und Estavayer-le-Lac am Neuenburgersee. Historisch Interessierte finden faszinierende Spuren der Pfahlbauer, Kelten, Römer sowie natürlich den Schauplatz der glorreichen Murtenschlacht von 1476. Nicht ‚den Mut verlieren‘ werden Spaziergänger und Velofahrende, welche Genuss vor Leistung setzen. So lassen sich etwa das artenreiche Naturschutzgebiet ‚La Grande Cariçaie‘ am Neuenburgersee, die Rebberge des Vully am Murtensee, aber auch viele naturnahe Badestrände mit wenig Muskelkraft erkunden. Ein beliebter Ausflug führt ins tropische Schmetterlings-Paradies‚ ‚Papiliorama‘ in Kerzers.

Murten / Morat
Freiburgs Perle am See
Das idyllisch gelegene, mittelalterliche Murten ist Liebe auf den ersten Blick. Ein Altstadtbummel ist ein Muss, für Entdeckernaturen auch die Begehung der Ringmauern. Vom Schloss (13. Jahrhundert) aus schweift der Blick über den Murtensee zu den Weinbergen am Mont Vully. Die feinen Tropfen passen wunderbar zu einem regionalen Fischgericht, aber auch zum legendären Murtener Nidelkuchen. Dabei bespricht man das weitere Programm. Eine Velotour, eine Schifffahrt, Kultur oder einfach der Badestrand?

Estavayer-le-Lac
Paradies am Wasser
Das mittelalterliche Estavayer-le-Lac liegt am Südufer des Neuenburgersees. Von hier aus lässt sich auf die sanfte Tour das artenreiche Naturschutzgebiet Grande Cariçaie entdecken. Die Velowege in der Umgebung sind auch für Familien mit Kindern ideal: Ziele wie Spielplätze, interessante Uferzonen oder das Froschmuseum wirken wundersam motivierend. Für Wassersportler, insbesondere Wakeboarder, ist Estavayer-le-Lac mit seinen Sandstränden und dem 800 Meter langen Wasserskilift seit Jahren ein beliebter Hotspot.

Zentrale Region
Vom Mittelalter zur heutigen quicklebendigen Universitäts-, Bildungs- und Kulturstadt: Die Kantonshauptstadt Fribourg ist für mancherlei Überraschung gut. Als Stadt der Brücken verbindet sie Kultur- und Sprachräume. Berühmt für ihre zahlreichen gotischen Bauten, Fassaden und Details wartet Fribourg auch mit zeitgenössischer Architektur auf. Auf den beliebten Stadtrundgang, sprich Stadt-Golf, kommen sogar launige Teenager gerne mit. Kunst- und Kulturliebhaber finden hervorragende Museen und Ausstellungen, Konzerte und multikulturelle Darbietungen. Spitzenleistungen erbringen übrigens auch die Gastwirte, die Dichte an Gourmetlokalen in Fribourg ist legendär. Nur 22 Kilometer südwestlich von Fribourg liegt Romont, Hochburg der Glaskunst. Diese wird vom Vitromusée, dem Schweizerischen Museum für Glasmalerei und Glaskunst, aufs schönste präsentiert.

Fribourg
Hauptstadt und „Kulturbrückenstadt“
Die Altstadt von Fribourg liegt pittoresk in die Mäanderschlaufen der Saane eingebettet. Zur Besichtigung empfiehlt sich Stadt- Golf, ein informativer Minigolf-Parcours. Bewundernswert sind die zahlreichen gotischen Fassaden, die Kathedrale St. Nikolaus, aber auch zeitgenössische Werke, etwa von Jean Tinguely und Mario Botta. Als multikulturelle und lebhafte Kunst- und Studentenstadt punktet die ‚Kulturbrückenstadt‘‚ zudem ausserordentlich in Sachen Gastronomie.

Romont
Kirchenfenster und Glaskunst von Weltruf
Romont, nur 22 Kilometer südwestlich von Fribourg, besticht mit viel mittelalterlichem Ambiente. Wertvolle Glasfenster verschiedener Epochen zieren Kirchen und andere Bauten der Region und machen Romont‘s Ruf als Hochburg der Glaskunst alle Ehre. Ein Muss ist das neu gestaltete Vitromusée im Schloss mit seinen vielfältigen Ausstellungen und Aktivitäten. Die liebliche Landschaft eignet sich zudem wunderbar zum Velofahren und Wandern. Warum nicht ein Stück auf dem gut beschilderten Jakobsweg gehen und viel Interessantes über die Pilgertradition erfahren?

Lebendige Traditionen
Lebendige Traditionen sind in der FRIBOURG REGION noch weitgehend im Alltag der Bevölkerung verwurzelt. Dies zeigt sich im Laufe des Jahres bei vielen wiederkehrenden Festen und Bräuchen sowohl kirchlichen wie auch volkstümlichen Charakters. Angefangen bei den Klageweibern (Les Pleureuses) am Karfreitag in Romont, der Fronleichnamsprozession in Fribourg und Gruyères, dem grossem Alpaufzugsfest in Estavannens (Poya), welche nur alle 10-13 Jahre stattfindet, den Alpabzugsfeiern (Rindya), den zum Erntedank ausgerichteten Bénichons / Kilbis bis zum grossen St. Nikolaus-Fest im Dezember: Diese Feste bringen die Einheimischen zusammen, die Fortgezogenen nach Hause und den Gästen der FRIBOURG REGION unvergessliche Erlebnisse. Von Ende September bis anfangs Oktober kehren die Viehherden von den Alpen zurück ins Tal. Die mit prachtvollen Glocken und bunten Blumen geschmückten Kühe werden dankbar mit einem Fest in den Dörfern Charmey, Semsales, Albeuve und Schwarzsee willkommen geheissen. Für diesen Festtag tragen die Sennen ihren ‘Bredzon‘ und die Damen den ‘Dzaquillon‘, ausser im deutschsprechenden Schwarzsee: da werden die ‘Sensler Werktagstrachten‘ von den Damen getragen. In den französischsprachigen Dörfern (Charmey, Albeuve und Semsales) finden zudem grosse Märkte mit traditionellen Produkten der Region statt.

Gastronomie und kulinarische Reisen
Kulinarik und Gastronomie sind legendär in der FRIBOURG REGION, und manche Spezialität ist eng mit den bis heute gelebten Traditionen verbunden, etwa die deftig-bäuerliche Hausmannskost auf dem Bénichon-Menu. Allerbeste Botschafter sind die Käsespezialitäten Gruyère AOP, Vacherin Fribourgeois AOP sowie das Freiburger Fondue moitié-moitié, aber auch die Schokolade-Leckereien von Villars und Cailler. Diese Produkte machen ihrem Kult-Status auch in der Region alle Ehre, und sie sind auf vielfältigste Art und Weise in touristische Angebote integriert. So zählen ‚La Maison du Gruyère‘ und das ‚Maison Cailler‘ zu den beliebtesten Ausflugszielen. Themenwege, Gourmetpfade oder Schlemmerausflüge im Retro-Fonduezug, im Schokoladenzug oder auf einem Murtensee-Schiff sind weitere Möglichkeiten der Annäherung an die charaktervollen Terroir-Genüsse. Die feinen Weine von Cheyres und Vully reichen nicht für die ganze Welt, dasselbe gilt für die Fische aus den heimischen Gewässern. Dafür werden sie vor Ort gereicht, sei es im typischen Landbeizli oder in einem der überdurchschnittlich zahlreichen Gourmet-Lokale der FRIBOURG REGION. ‚Kulinarische Reisen‘ heisst die Broschüre rund um Produkte und Gerichte der FRIBOURG REGION.

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Genf
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Genf

Eingebettet zwischen nahen Alpengipfeln und dem Hügelzug des Juras liegt die französischsprachige Stadt Genf in der Bucht, wo die Rhone den Genfersee verlässt. „Hauptstadt des Friedens“ wird der europäische Sitz der UNO und Hauptsitz des Roten Kreuzes genannt, mit seiner humanitären Tradition und dem weltstädtischen Flair.
Das Symbol der «kleinsten Metropole der Welt» ist der Jet d’eau, eine Wasserfontäne mit einem 140 Meter hohen Wasserstrahl am Rande des Genfersees. Am rechten Ufer des Sees befinden sich die meisten grossenHotels und viele Restaurants. Über dem linken Ufer thront die Altstadt, das Herz von Genf mit dem Einkaufs- und Geschäftsviertel. Sie wird von der Kathedrale St-Pierre dominiert, doch das eigentliche Zentrum der Altstadt ist der Place du Bourg-de-Four, der als der älteste Platz der Stadt gilt. Quais, Seepromenaden, unzählige Parks, belebte Altstadtgassen und elegante Geschäfte laden zum Flanieren ein. Eine der besterhaltenen alten Strassen ist die Grand-Rue, wo Jean-Jacques Rousseau geboren wurde. Die «Mouettes», eine Art Wassertaxi, ermöglichen die Überfahrt von einem Ufer zum anderen, und grössere Schiffe laden zu Kreuzfahrten auf dem Genfersee ein.

Genf ist die internationalste Stadt der Schweiz, denn hier befindet sich der europäische Sitz der UNO. Auch das Internationale Rote Kreuz steuert von hier aus seine humanitären Aktionen. Genf ist neben Kongressort auch Zentrum für Kultur und Geschichte, für Messen und Ausstellungen. Die «Horloge Fleuri», die Uhr aus Blumen im Englischen Garten, ist ein weltbekanntes Symbol der Genfer Uhrenindustrie.

Kulturell hat die Stadt im äussersten Westen der Schweiz viel zu bieten. Im Grand Théâtre, dem Genfer Opernhaus, treten international bekannte Künstler auf und die verschiedensten Museen, wie das Musée international de l’horlogerie, ein Uhrenmuseum mit einer Kollektion von Schmuck- und Spieluhren, oder das Internationale Museum des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes, das Einblick in die Arbeit der humanitären Organisation vermittelt, laden zu einem Besuch ein.

Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist der Berg Salève, der sich im nahen Nachbarland Frankreich befindet. Innert weniger als fünf Minuten bringt die Seilbahn den Besucher auf 1100m, von wo aus sich eine einzigartige Aussicht auf die Stadt Genf, den Genfersee, die Alpenkette, den Jura und den Montblanc eröffnet.

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Jura

Geschichte & Tradition
Am 24. September 1978 stimmte das Schweizer Volk der Gründung eines 26. Kantons zu: des Kantons Jura. In 30 Jahren hat sich der Jura gut in die Eidgenossenschaft integriert. Die Geschichte des Jura, des jüngsten Schweizer Kantons, ist stark mit dem Nachbarland Frankreich auf der einen Seite und mit dem Kanton Bern auf der anderen Seite verbunden. Diese zwei sehr unterschiedlichen Einheiten sind noch heute spürbar und führen zu lebhaften Diskussionen.

Am 19. Dezember 1792 wurde die Raurakische Republik, die erste «Tochterrepublik» der Französischen Republik, ausgerufen. Im März 1793 wurde sie von Frankreich annektiert. 1815 beschloss der Wiener Kongress die Wiedereingliederung des Jura in die Schweiz.

Am 23. Juni 1974 beschliesst eine Abstimmung die Gründung des Kantons Jura. Nach diesem Plebiszit zementiert jedoch erst die eidgenössische Volksabstimmung vom 24. September 1978 die offizielle Gründung des Kantons.

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Neuchatel

Die Stadt
Sie werden die von den Künstlern des Service des parcs et des promenades (Wegmeisterdienst) bearbeiteten Blumenarrangements an den Ufern, im Englischen Garten, vor dem Hôtel DuPeyrou bestaunen können. Die Natur vom Mensch verschönert… Wenn Sie es weniger üppig mögen, gehen Sie doch einfach ins Vallon de l’Ermitage (etwa „kleines Tal der Einsiedelei“). Dort befindet sich der botanische Garten. Diese Grünfläche bietet eine aussergewöhnliche Vielfalt, einerseits die feuchten Felsen gen Norden und andererseits die gegen Süden ausgerichteten Wiesen. Er ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Und falls Sie Überraschungen mögen, flanieren Sie mit offen gehaltenen Augen… im Grünen. Sie werden überrascht sein, wo die Natur überall ihre Rechte zurückerobert hat.

„Natur inbegriffen“: Die Schweizerische Vereinigung für Landesplanung – VLP hat 1996 ihren Preis an Neuenburg verliehen und dabei „eine Raumgestaltung, die vorbildlich die Werte der Natur berücksichtigt“, ausgezeichnet.

Dank des Leitplans der Gemeindeplanung wird jeder Eingriff zu einer Gelegenheit, das Naturerbe zu bereichern, von den alten Rebbergmauern zu den Bäumen, die die Strassen säumen, über die Gemüsegärten und die Wasserläufe, die in den See laufen.

Die Bestandsaufnahme der vorkommenden Naturwerte ist detaillierter als es das Gesetz verlangt. Die Erklärungstafeln betonen die Methode der Techniker, Bauleiter und Architekten.

Der See
Er hat seine Winde, seine Launen und seine Farben. Als Spiegel der Stadt hat der Neuenburgersee zur Entwicklung der Region beigetragen, als Transporte per Schiff um einiges einfacher waren als per Landstrasse: unter den Adoptivkaisern (von 96 bis 192 n. Chr.) wurde die Pierre Jaune von Hauterive bis nach Avenches transportiert. Die Frachtkähne erreichten durch den Broyekanal den Murtensee, glitten in einen aufgegrabenen Kanal, um schlussendlich 300 Meter vor dem Gelände anzukommen. Aus diesen Steinblöcken wurden die Statuen für die prächtige Hauptstadt gehauen.

Als grösster See, der sich vollkommen in der Schweiz befindet, mit einer Oberfläche von ungefähr 220 km2, befindet sich der Neuenburgersee auf einer Durchschnittshöhe von 430 Metern und hat eine Höchsttiefe von 153 Metern. Der Broyekanal verbindet ihn mit dem Murtensee (23 km2, 74 Meter Tiefe) und der Zihlkanal mit dem Bielersee (40 km2, 74 Meter Tiefe).

Zahlreiche Sportclubs teilen sich die Freuden des Wassers: Tauchen, Schwimmen, Wasserski, Motorbootsport, Rudern, Segeln, Windsurfen… Wenn der Winter streng genug ist um darauf Schlittschuh zu laufen, bleibt dies eine aussergewöhnliche Erinnerung.

Der See hat brüske Stimmungswandel aufgrund des Jorans, der Bise, des Windes… Der Äolus weht und seine Wutausbrüche sind manchmal gefährlich, aber sie lösen auch herrliche Beben der Wonne aus, wenn man sich genug fest an seinem Segel festhält.

Ungefähr 700 Liegeplätze zwischen dem Nid-du-Crô, den Jeunes Rives, dem Hafen Neuchâtel-Ville und dem von Serrières wurden zu Erholungszonen, Strände oder Hafen umgebaut; die Ufer sind alle in Reichweite der Öffentlichkeit.

Die Beschaulichen träumen dort, während sie den Wellen zuhören, die Sportlichen stürzen sich auf ihre Bretter, die Kinder auf den Spielplätzen beruhigen sich zu den Klängen des Wassers… Als Ort der Begegnung und des Austauschs empfangen die Ufer zur schönen Jahreszeit zahlreiche Veranstaltungen. Man schlendert ihnen entlang, man tritt in die Pedale…

Der Wald
Die Stadt Neuenburg besitzt zwei Forstgebiete. Die Einquartierung von Joux (751 Ha) befindet sich auf der Gemeinde Les Ponts-de-Martel. Die Einquartierung von Chaumont (794 Ha) säumt die Stadt. Sie können sich dort in aller Sicherheit zu Fuss hinwagen. Übrigens wird Ihr Besuch erwartet: der botanische Fussweg empfängt Sie!

Start unter dem ehemaligen Krankenhaus, Hôpital des Cadolles (Bushaltestelle und Parkplätze sind in der Nähe). Schildchen identifizieren Bäume und Büsche entlang des botanischen Fusswegs. Er führt Sie zum Roche de l’Ermitage, dem Carrière de Champ-Monsieur, dem Chemin aux Porcs, Tête-Plumée… Der offizielle Weg sieht keinen Halt vor, aber die Pinte de Pierre-à-Bot liegt ganz nahe, wenn Sie einen Moment in der Erholungszone des ehemaligen Golfplatzes oberhalb der Stadt anhalten wollen. Lassen Sie sich von zwei Werken des Forstdienstes führen: „Balade en forêt n° 1 und n° 2“ (Sie können sie bestellen)

„Auf dem Felsvorsprung des Ermitage hochgelegen, überkommt einem leicht die Lust, davonzufliegen und die Last der Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Der Blick schwebt über dieser Landschaft, wo der Wald einen wesentlichen Platz beansprucht. Man sieht die Altstadt, wie sie die bewaldeten Hänge des Bergs einnimmt. Die Felder, die sie einst vom Wald trennte, sind unter den Bebauungen verschwunden.“

„Nur der Wald wehrt sich gegen diesen gierigen Hunger, und zwar mit einem noch stärkeren Gesetz, das ihn vor der Immobilienentwicklung in Schutz nimmt. So wächst die Stadt an Wald und geniesst seine Wohltaten. Seine grüne Lunge hält den Staub fest und filtriert ihn, bietet seinen Anwohnern einen Erholungsraum und dient der Natur als Zuflucht. Die Verteilung und die Weite des Waldmassivs, der Baumgruppen und Hecken, sowie die Art, wie man die forstwirtschaftlichen Eingriffe tätigt, geben einer Region seine Schönheit, seinen Charme und sein Antlitz.“

Sie können durch den Wald bis nach Chaumont laufen. Aber einmal müssen Sie sich dorthin von La Coudre aus mit der Panoramadrahtseilbahn begeben… Sie kommen neben dem Panoramaturm an und entdecken die drei Seen: Neuenburg, Biel im Osten und Murten im Süden. Oberhalb künden die Voralpen verschneite Gipfel an. Ihr Blick steigt weiter. Fantastisch: Sie haben die Alpen vor sich, vom Eiger bis zum Mont Blanc!

Chaumont ist eine ländliche Gegend in Höhenlage (1087 Meter). Ein kleiner Touristenort, ein toller Spielplatz und ein kleiner Tiergarten, die Topeka Ranch… Um zu reiten oder eine Runde in der Kalesche zu machen, die Umgebung und die Folgsamkeit der Freiberger, diese im Jura gezüchtete Rasse, zu schätzen. Im Sommer wandert man, im Winter betreibt man Langlauf. Das ganze Jahr über bewundert man in dieser Ecke der Natur, des Waldes, der die Stadt dominiert, die willkommene Abwechslung.

Der Weinberg
Die Stadt Neuenburg besitzt ihren eigenen Wein! Chasselas, eine regionale Spezialität und frischer pikanter Weisswein; Pinot Noir, ein kräftiger und blumiger Roter von Qualität und Pinot Gris, eine sehr geschätzte Spezialität. Alle sind auf jeden Fall zu degustieren!

Die Neuenburger Rebberge befinden sich auf Gemeindegebiet (mehr als die Hälfte der Felder), in den nahen Gemeinden Colombier und Auvernier im Westen und Hauterive im Osten. Insgesamt werden 93’500 m2 in integrierter Produktion bewirtschaftet.

Die Trauben werden in den hinter dem Hôtel DuPeyrou gelegenen Caves de la Ville (den städtischen Weinkellern) hervorgehoben. Der Wein der Stadt wird zu offiziellen Anlässen serviert, aber auch an Kenner verkauft! Die Qualität der Weinlese lässt jedes Jahr auf einen exzellenten Jahrgang schliessen!

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Waadt

Der Kanton Waadt liegt am Genfersee, zwischen Jura und Alpen. Die grösste französisch sprechende Region der Schweiz befindet sich an zentraler Lage in Europa, in gleicher Entfernung zu den Vereinigten Staaten von Amerika und zum Fernen Osten.

Die Gegend profitiert vom privilegierten Rahmenprofil der Schweiz, einem der reichsten Länder der Welt mit hoher Lebensqualität. Der Kanton selbst bietet zahlreiche Vorzüge, die für gute Lebensbedingungen sorgen und einen idealen Standort für Ihre Aktivitäten in Europa garantieren :
erstklassige Infrastrukturen, ein internationaler Flughafen in der Nähe, ein stabiles politisches System, ein attraktives Steuersystem, hoch qualifizierte und kosmopolitische Arbeitskräfte, eine Spitzenforschung und führende Kompetenzen in avantgardistischen Technologien, ein weltweit anerkanntes Netz von Schulen und Universitäten, extrem leistungsfähige Finanzdienste, ein breites und abwechslungsreiches Wirtschaftsnetz sowie die Nähe zahlreicher multinationaler Konzerne und internationaler Organisationen. All dies in einer Region von überschaubarer Grösse !

Highlights:
-Bevölkerungsreichster Kanton der Westschweiz
-3200 km2 (7,8 Prozent der Fläche der Schweiz)
-Mehr als 700 000 Einwohner (Rang 3 unter den Schweizer Kantonen)
-Fast 32 Prozent der Einwohner sind ausländischer Herkunft
-Hauptort: Lausanne, fünftgrösste Stadt der Schweiz (ungefähr 130 000 Einwohner)

Wichtiger Wirtschaftsstandort; eine Flugstunde von Paris, Mailand, London, Frankfurt, Amsterdam und Brüssel entfernt

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Wallis

Das Wallis ist ein Land der Superlativen. Es ist Heimat des Grossen Aletschgletschers, dem längsten Gletscher der Alpen. Das Matterhorn ist wohl der bekannteste und meist fotografierte Berg der Welt. Die imposante Grande Dixence ist gar die weltweit höchste Gewichtsstaumauer und die Abtei Saint-Maurice mit seinem 1500-jährigen Bestehen das älteste Kloster des Abendlandes. Diese Superlativen und noch viele andere Highlights gilt es zu entdecken. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie die Vielfalt des Wallis!

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